Fahrtenbericht der 8er Wanderfahrt vom 10.09.05

Bei idealem Sommerwetter trafen sich am Samstag, den 10.09. zehn Ruderer zu einer Wanderfahrt in unserem Traditionsachter Zitadelle. Verabredet waren eigentlich nur neun Sportsfreunde, Peter Bock erschien aber trotz Gipsarm als vermeintlicher Ersatzsteuermann. Da auf die ganze Besatzung Verlass war, bestand kein Bedarf auf einen zweiten Steuermann. Auch der Kielschweinplatz konnte nicht besetzt werden, da hier die Ausrüstung deponiert wurde.Nach den üblichen Bootsvorbereitungen legten dann die Ruderfreunde Nicole Dinger, Claudia König, Klaudia Lusky, Katrin Braun, Christina Häseler, Wolfgang Häseler, Mathias Seibt, Marcus Creutzburg und Marco Dörschel gegen 10.20 ab.

 

Die erste Etappe führte uns durch die Müggelspree über den Großen Müggelsee zum Ruderclub Rahnsdorf. Auf dieser Etappe führte Klaudia Lusky ein noch nie da gewesenes Experiment durch, indem sie die Rudereigenschaften eines falsch eingesetzten Rollsitzes studierte. Leider war sie zur nächsten Etappe nicht mehr gewillt, in dieser Form weiterzurudern. Nachdem wir uns in Rahnsdorf, bei strahlenden Sonnenschein, bei Bier, Obst und Kuchen gestärkt hatten, machten wir uns wieder auf den Weg.
Unsere zweite Etappe führte uns weiter über die Müggelspree durch den Gosener Kanal in den Seddinsee. Hier wurde erst einmal auf dem Wasser pausiert. Als dann alle wieder einigermaßen entspannt waren, ging es weiter durch den Oder Spree Kanal. Nachdem wir diesen passiert hatten, kamen wir an unserem Hauptziel, dem Krossinsee an. Hier nun legten wir bei Rita´s Anglerheim an, um zünftig zu Mittag zuspeisen. Zum Erstaunen aller wurden wir schon von Peter Bock erwartet, der sich mit Hilfe der öffentlichen Verkehrsmittel auf eine ganz besondere Wanderfahrt für Gipsträger begeben hatte. Nachdem wir uns alle niedergelassen und die ersten Getränke bestellt hatten, wurden wir Zeitzeugen der Jahreshauptversammlung mit anschließender Siegerehrung des ansässigen Anglervereins. Wir waren uns alle einig, dass diese Angler doch ein Völkchen für sich sind und wir mit unserem Dasein als Ruderer sehr zufrieden sind. Nach dem großen Mittagessen nutzten Nicole und Claudia die noch verbleibende Zeit, um in der Nachmittagssonne ein kleines Mittagsschläfchen zu halten. Die anderen Mitstreiter beschäftigten sich indes noch mit dem ein oder andern Pilssüppchen. Irgendwann sahen wir aber ein dass wir wohl nicht durch ein Fingerschnipp zurück in unseren Verein kommen und begaben uns auf die Rückfahrt. Die führte uns über den Großen Zugsee weiter in den Zeuthener See. Hier machten dann den Ersten die vollen Bäuche zu schaffen, was uns einmal mehr zu einer kleinen Pause auf dem Wasser zwang. An der Brücke zum Seddinsee überraschte uns mal wieder Peter Bock, der es natürlich schon wieder lange vor uns bis dorthin geschafft hatte. Nun hieß es letzter Halt Richtershorn und wie sollte es auch anders sein, Peter war schon da. Leider war in Richtershorn nicht allzu viel los, so das wir uns nur die Umbauarbeiten des Bootshauses von außen anschauen konnten bis es dann auf die letzte Etappe ging. Als wir um 18.30 wieder im Bootshaus ankamen, waren sich alle einig, dies war eine herrliche Fahrt, die man auf jeden Fall wiederholen sollte.

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